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Aktuelles |
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In guten wie in schlechten ZeitenViele trauen sich nicht, ihre
Bedürfnisse wirklich zu zeigen weil sie Angst vor Ablehnung haben.
Meist hat diese Angst nichts mit der Partnerschaft zu tun, sondern
stammt aus früheren Erfahrungen - seien sie aus der Kindheit oder
früheren Beziehungen. Dann hält man sie entweder zurück,
oder man bringt sie in aggressiver Form, als Anspruch oder Forderung
oder Klage vor ("Du könntest eigentlich mal....", "Du nimmst mich
nie in den Arm"), mit dem vorhersehbaren Ergebnis, dass der andere sich
verweigert, da er sich angegriffen fühlt. Sprechen Sie von Fakten
(ohne Bewertung), von Ihren Gefühlen und was Sie sich
wünschen und auch bereit sind zu geben.
Es ist durchaus wichtig, seine Bedürfnisse zu zeigen und auch äußern zu dürfen, ich muss in einer Beziehung sagen können, was ich möchte und was mir wichtig ist. Der andere hat aber auch das Recht "nein" zu sagen. Letztlich muss also jeder den Mut zur Enttäuschung aufbringen, und zwar sowohl den Mut, enttäuscht zu werden, als auch den Mut, zu enttäuschen. Wenn man das akzeptiert und praktiziert, beginnt das eigene Wachstum. Die Paarbeziehung bietet aber auch die Chance, seine Bedürfnisse zu erkunden und zu entdecken. Die Liebe öffnet dafür den Raum und gibt den notwendigen Schutz.
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